Vortrag und Diskussion über die braune Vergangenheit der Behörde
Er führe einen „politischen Krieg“ gegen den Kommunismus, erklärte Hubert Schrübbers, von 1955 bis 1972
Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Der vormalige NS-Staatsanwalt, der bei den von ihm initiierten
Hochverratsprozessen gegen Antifaschisten immer wieder langjährige Zuchthausstrafen gefordert hatte, gebot über eine
illustre Schar von Mitarbeitern. Zu dieser zählte unter anderem Johannes Strübing, der als SS-Hauptsturmführer im
Dienste der Gestapo maßgeblich an der Liquidierung der antifaschistischen Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack
(„Rote Kapelle“) beteiligt war. Gegenüber seinen Kollegen im BfV brüstete sich Strübing, etwa 70
Menschen „aufs Schafott gebracht“ zu haben.
Der „politische Krieg“, den Schrübbers, Strübing & Co begonnen haben, dauert bis heute an und manifestiert
sich gleichermaßen in der Bespitzelung und Kriminalisierung von Linken wie in der Unterstützung von Naziterroristen.
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Unter dem Titel “Making a revolution, defending a revolution“ wird am Mittwoch, den 9. Mai 2012, 19.00 Uhr eine Veranstaltung
mit AktivistInnen der tunesischen Revolution im ZHG Hörsaal 101 stattfinden.
Ebenfalls am 9. Mai ab 15.00 Uhr ist im Erdgeschoss des ZHG, auf Höhe des Hörsaals 101, eine Ausstellung mit Bildern zur
tunesischen Revolte zu sehen. Es besteht die Möglichkeit des Gesprächs mit den Referent*innen der Veranstaltung.
Veranstaltung und Ausstellung werden organisiert vom Soliplenum Revolten, dem Institut für angewandte Kulturforschung (IFAK)
und dem AK Asyl. Unterstützer*innen: AStA der Universität Göttingen; gefördert durch die Stiftung
Menschenwürde und Arbeitswelt.
Im Folgenden der Ankündigungstext:
Am 17.Dezember 2010 verbrannte sich Mohamed Bouazizi in
Sidi Bouzid und setzte damit das Fanal für eine Aufstandsbewegung, die zunächst das Regime in Tunesien und anschließend
das in Ägypten hinwegfegte und die auch heute noch in großen Teilen des arabischen Raums und darüber hinaus
andauert.
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Der AStA Uni Göttingen hat eine Petition zur Zivilklausel gestartet. Hier
könnt ihr unterschreiben.
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Um den Anforderungen des sogenannten Zukunftsvertrages nachzukommen, will die Stadt Göttingen ab dem kommenden Haushaltsjahr
umfangreiche Kürzungen insbesondere bei den kulturellen und sozialen Leistungen auf den Weg bringen: 5,2 Millionen Euro
sollen 2013 eingespart werden. Dagegen bildet sich Widerstand...
Stand der Dinge
Die bisher bekanntgemachten Vorschläge der Stadt für Kürzungen sehen beispielsweise eine Zwangszusammenlegung von
musa und KAZ, die Schließung des Weender Freibads und die Erhöhung von Parkgebühren und Hundesteuer vor. Ferner
stehen umfangreiche Kürzungen der Zuschüsse bei der Stadtbibliothek, beim Göttinger Stadtradio, beim
Frauennotruf, beim Göttinger Symphonieorchester (GSO) und bei diversen Wohlfahrtseinrichtungen, Sportverbänden sowie
beim Schulessen zur Diskussion. Der Zuschuss an pro familia soll gänzlich gestrichen werden. Weitere Vorschläge sehen
die Schließung der Stadthalle oder die Zusammenlegung von jungem Theater und Deutschem Theater vor.
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