thumbnail

08.05.2012

Die Politkrieger des Verfassungsschutzes
Vortrag und Diskussion mit Dr. Peer Heinelt am 11. Mai, 19.00 Uhr, Heyne-Haus

Vortrag und Diskussion über die braune Vergangenheit der Behörde

Er führe einen „politischen Krieg“ gegen den Kommunismus, erklärte Hubert Schrübbers, von 1955 bis 1972 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Der vormalige NS-Staatsanwalt, der bei den von ihm initiierten Hochverratsprozessen gegen Antifaschisten immer wieder langjährige Zuchthausstrafen gefordert hatte, gebot über eine illustre Schar von Mitarbeitern. Zu dieser zählte unter anderem Johannes Strübing, der als SS-Hauptsturmführer im Dienste der Gestapo maßgeblich an der Liquidierung der antifaschistischen Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack („Rote Kapelle“) beteiligt war. Gegenüber seinen Kollegen im BfV brüstete sich Strübing, etwa 70 Menschen „aufs Schafott gebracht“ zu haben.

Der „politische Krieg“, den Schrübbers, Strübing & Co begonnen haben, dauert bis heute an und manifestiert sich gleichermaßen in der Bespitzelung und Kriminalisierung von Linken wie in der Unterstützung von Naziterroristen.

06.05.2012

"Making a revolution, defending a revolution"
HEUTE, 9.5., Fotoausstellung (15.00-19.00 Uhr) & Veranstaltung (19.00 Uhr) zu Aufständen in Nordafrika im ZHG HS 101

Unter dem Titel “Making a revolution, defending a revolution“ wird am Mittwoch, den 9. Mai 2012, 19.00 Uhr eine Veranstaltung mit AktivistInnen der tunesischen Revolution im ZHG Hörsaal 101 stattfinden.

Ebenfalls am 9. Mai ab 15.00 Uhr ist im Erdgeschoss des ZHG, auf Höhe des Hörsaals 101, eine Ausstellung mit Bildern zur tunesischen Revolte zu sehen. Es besteht die Möglichkeit des Gesprächs mit den Referent*innen der Veranstaltung.

Veranstaltung und Ausstellung werden organisiert vom Soliplenum Revolten, dem Institut für angewandte Kulturforschung (IFAK) und dem AK Asyl. Unterstützer*innen: AStA der Universität Göttingen; gefördert durch die Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.

Im Folgenden der Ankündigungstext:

Am 17.Dezember 2010 verbrannte sich Mohamed Bouazizi in
Sidi Bouzid und setzte damit das Fanal für eine Aufstandsbewegung, die zunächst das Regime in Tunesien und anschließend das in Ägypten hinwegfegte und die auch heute noch in großen Teilen des arabischen Raums und darüber hinaus andauert.

Der AStA Uni Göttingen hat eine Petition zur Zivilklausel gestartet. Hier könnt ihr unterschreiben.

24.04.2012

"Zukunfts-" a.k.a. Kürzungsvertrag
Geplante Sozial- und Kulturkürzungen der Stadt Göttingen

Um den Anforderungen des sogenannten Zukunftsvertrages nachzukommen, will die Stadt Göttingen ab dem kommenden Haushaltsjahr umfangreiche Kürzungen insbesondere bei den kulturellen und sozialen Leistungen auf den Weg bringen: 5,2 Millionen Euro sollen 2013 eingespart werden. Dagegen bildet sich Widerstand...

Stand der Dinge

Die bisher bekanntgemachten Vorschläge der Stadt für Kürzungen sehen beispielsweise eine Zwangszusammenlegung von musa und KAZ, die Schließung des Weender Freibads und die Erhöhung von Parkgebühren und Hundesteuer vor. Ferner stehen umfangreiche Kürzungen der Zuschüsse bei der Stadtbibliothek, beim Göttinger Stadtradio, beim Frauennotruf, beim Göttinger Symphonieorchester (GSO) und bei diversen Wohlfahrtseinrichtungen, Sportverbänden sowie beim Schulessen zur Diskussion. Der Zuschuss an pro familia soll gänzlich gestrichen werden. Weitere Vorschläge sehen die Schließung der Stadthalle oder die Zusammenlegung von jungem Theater und Deutschem Theater vor.

Wili-CMS v. 0.9_pre20111014 ++ last updated: 15.05.2012 ++ Sitemap